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Impressum
Texter:Aurel Gergey
 
   
Seitentisch eines Strandkorbs

 

 

Von Halb- bis Ganzliegern und davon,
wie kein Strandkorb-Wunsch liegen bleibt

Strandkorb ist nicht gleich Strandkorb: In mehr als hundert Jahren Strandkorbgeschichte haben sich verschiedene Formen und Ausführungen entwickelt. Strandkörbe unterscheiden sich zudem durch die verwendeten Materialien, und mit etlichen Extras kann Ihr Freiluftsofa dem persönlichen Geschmack angepasst werden. Als Strandkorbinteressent haben Sie also nicht nur drei Wünsche frei, sondern deren viele.

Formen: Es gibt zwei Grundtypen: den Ostsee- und den Nordsee-Strandkorb. Ostseestrandkörbe erkennt man an den geschwungenen Seitenteilen und der leicht gerundeten Haubenform. Strandkörbe in Nordseeform sind inspiriert vom rauhen Klima und daran angepasst; sie zeichnen sich durch gerade Haubenformen aus und durch rechtwinklige Seitenteile.

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Halb- und Ganz-Lieger: Die ersten Strandkörbe waren nichts Anderes als überdachte Sitzgelegenheiten; später kam der Wunsch auf, das Strandkorbleben auch liegenderweise zu genießen. Im „Halblieger“ lassen sich die Sitze zu einer bequemen Liegestellung umklappen, im „Ganzlieger“ sogar bis zur Waagrechten.

Ein- und Mehrsitzer: Strandkörbe sind in verschiedenen Breiten erhältlich. Als Klassiker gilt der Zweisitzer, in dem zwei Freiluft-Fans Platz finden, es sind aber auch Familienmodelle mit bis zu fünf Sitzen im Angebot. Der Einplätzer eignet sich nicht nur für Singles, die dank des Strandkorbs vielleicht schon bald nicht mehr Singles sind, sondern auch als Zweitsitz oder für beengte Platzverhältnisse

Farben: Die Farbgebung und das Muster der verwendeten Stoffe können das Strandkorberlebnis beeinflussen. Farbpsychologische Untersuchungen haben ergeben, dass gelb-weiß gestreifte Stoffe am entspannendsten sind. Weitere klassische Farbkombinationen sind blau-weiß und grün-weiß; die Untergestellte sind vorzugsweise unifarbene weiß oder naturfarben lackiert.

Geflecht: Ein Strandkorb ist so gut, wie er gemacht wird und so gut, wie die Materialien, die verwendet werden. Geflechte werden entweder aus hochwertigen Naturmaterialien hergestellt oder aus Kunststoff. Naturmaterialien, etwa Rattan, sieht schön aus, ist aber heikler im Gebrauch. Wird ein Strandkorb mit Naturgeflecht weitgehend trocken gehalten, lebt er lange und wird immer schöner. Das ist etwa an alten Weidenkörbe gut sichtbar. Kunststoffgeflecht ist UV-stabil, pflegeleicht. Langlebig – und sieht Naturgeflecht verblüffend ähnlich. Es ist unter Anderem erhältlich in Natur-, Seegras-, oder Rattanoptik.

Gestell: Hier kommt meist Holz zum Einsatz; wichtig ist, darauf zu achten, dass die verwendeten Hölzer gut abgelagert und getrocknet sind. Sonst „arbeiten“ sie und verformen sich. Das Holz sollte mehrfach oberflächenbehandelt sein, um wasserdicht zu werden; sonst kann es faulen. Ausser es wird Teak verarbeitet: Dieses Holz weist Wasser von Natur aus ab und bleibt auch bei extremen Temperaturen formstabil. Die sichtbaren Hölzer können auf Wunsch farbig lackiert werden, was dem Strandkorb einen optischen Akzent verleiht. Es sind auch Strandkörbe aus pulverbeschichtetem Alu erhältlich. Diese bleiben von Wind und Wetter garantiert unbeeindruckt. Leichter als ihre hölzernen Artverwandten sind sie aber nicht.

Rückhol-Feder: Bei Ganzliegern kann der Sitz bis in die Horizontale abgeklappt werden. Das geht beinah von alleine, das Aufrichten aber kann einiges an Kraft erfordern. Eine Rückholfeder vermindert diesen Kraftaufwand wesentlich.

Lektüre-Tasche: Eines von vielen hilfreichen Extras, die Ihren Strandkorb noch nützlicher machen, als er sonst schon ist. In der Lektüre-Tasche können Sie Bücher, Zeitschriften und Zeitungen griffbereit unterbringen.

Seitentische: Befestigen Sie an Ihrem Strandkorb einen großen Seitentisch, erhalten Sie eine komfortable Ablagefläche. Hier können Sie alles bereitlegen, für das sie sonst aufstehen müssten.

Nackenrollen: Für alle, die es besonders bequem lieben und ihren Nacken entspannen wollen.

Starke Polsterung: Garantiert noch angenehmeres und komfortableres Sitzen, besonders bei längerem Aufenthalt im Korb – und speichert die Körperwärme länger.

Gleiter oder Rollen: Erleichtern das Hin- und Herschieben Ihres Strandkorbes und schützen die Unterseite vor Feuchtigkeit.

Deluxe-Ausstattung: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, höchstens Ihrem Budget. Auf Wunsch erhalten Sie Ihren Strandkorb auch mit folgenden exklusiven Details: Gasdruckfederung, damit Sie die Liegeposition ganz ohne Kraftanstrengung verstellen können. Aufklappbares Kühlfach für zwei Gläser und eine Flasche Champagner. Seitliche Fenster und ein rückwärtiges Bullauge, für freie Sicht in alle Richtungen. Halogenstrahler im Haubenhimmel, damit auch in der Dämmerung oder nächstens gelesen werden kann. Digitale Wetterwarte in der Seitenwand, auf Augenhöhe. Eingebauter Radio und CD-Player. Und so weiter, und so fort – was halten Sie etwa von einem kleinen Heizstrahler am oberen Haubenabschluss?

Überblick: Ein guten Überblick über die verschiedensten Varianten und Austattungsmerkmalen von Strandkörben vermittelt beipielsweise der Anbieter www.haus-und-garten-24.de in der Rubrik Strandkörbe. Hier wird in übersichtlicher Weise die ganze Brandbreite an verschiedenden Ausstattungsmerkmalen aufgelistet.

 

 

 

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