Wieso der Strandkorb viel bietet und wenig fordert
Mit seinen Urahnen hat der moderne Strandkorb nicht mehr viel gemeinsam. Metallteile und Beschläge sind heute wetterfest verzinkt oder aus Edelstahl, Holzteile imprägniert, Stoffe hochwertig und haltbar. Zudem ist die Konstruktion so ausgelegt, dass die Körbe auch starker Beanspruchung standhalten. Beispielsweise tobenden Kids oder schwergewichtigen Sonnenanbetenden. Strandkörbe sind also darauf ausgelegt, ein Maximum an Komfort zu bieten, bei einem Minimum an Pflege. Sie können mit einer Lebensdauer von über 20 Jahren rechnen.
Übernachtung und Überwinterung: Am besten, Sie ziehen Ihrem Strandkorb bei Nichtgebrauch eine Schutzhülle über. So ist er vor Schmutz, Kälte, Regen und anderen Witterungseinflüssen gut geschützt. Gönnen Sie Ihrem Strandkorb eine längere Pause - etwa im Winter -, empfiehlt es sich, den Korb auf vier Ziegelsteine zu stellen, um Stockflecken zu vermeiden. Und ja, richtig: Es ist nicht nötig, den Korb im Winter ins Hausinnere zu verfrachten, Sie können ihn das ganze Jahr hinüber im Freien stehen lassen.
Holzteile: Hier ist zu unterscheiden zwischen Teak- und Nicht-Teakholz. Strandkörbe mit einem Korpus aus Teakholz sollten einmal jährlich, am besten im Frühling mit „Teaköl“ eingerieben werden. Um den eigentümlichen Geruch dieses Öles zu überdecken, fügen Sie einfach einige Tropfen ätherisches Öl Ihrer Wahl hinzu. Da Teakholz wetterunempfindlich ist, können Sie auch auf das Ölen verzichten; allerdings erhält das Holz mit der Zeit dann eine silbergraue Patina. Strandkörbe aus Nadel- und anderen Hölzern sind imprägniert; dieser Schutz sollte gelegentlich und nach Bedarf erneuert werden, mit eine handelsüblichen lmprägnierlasur.
Kunststoffgeflecht: Geflechte aus Kunststoffen sind UV- und witterungsbeständig. Sie müssen nicht behandelt, sondern lediglich gereinigt werden. Am einfachsten mit Wasser, Schwamm und Bürste; gelegentlich kann dem Wasser etwas Seife oder Allzweckreiniger hinzugefügt werden.
Naturgeflecht: Geflechte aus Rattan, Rohrbast oder Peddigrohr sollten einmal jährlich behandelt werden, mit einer handelsüblichen Lasur. Es empfiehlt sich, das Geflecht vorab mit einer Bürste von Staub, Schmutz und Blättern zu reinigen. Regendurchnässtes Geflecht bitte immer zuerst trocknen lassen, erst dann eine Schutzhaube aufsetzen.
Stoffe: Die Markisenstoffe lassen sich mit einer Bürste reinigen, bei starken Verschmutzungen verwenden Sie zusätzlich eine milde Seifenlaufe. Nach dem Trocknen sollten Sie den Bezug mit Imprägnierspray behandeln, damit die Versiegelung wieder verschlossen wird.
Polsterung und Kissen: Diese Strandkorb-Bestandteile sind bereits imprägniert und wasserabweisend ausgerüstet. Im Laufe der Zeit lässt die Imprägnierung jedoch nach und kann mittels lmprägnierspray wieder aufgefrischt werden – insbesondere dann, wenn Sie abnehmbare Bezüge gewaschen haben. Hartnäckige Flecken (etwa Gras oder Fett) lassen sich mit handelsüblichen Fleckenentfernungs-Mitteln entfernen.
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